Die Live-Karte für Deutschland, Österreich und die Schweiz: alle Beben der letzten 30 Tage mit Ort, Stärke und Tiefe. Tippen Sie eine Zeile in den Listen an — die Karte springt dorthin. Stündlich aktualisiert aus den offenen Katalogen von USGS und GFZ GEOFON.
Das letzte in unseren Katalogen verzeichnete Beben in einem der drei Länder: M3.9 Luchsingen · Luzern 51 km (Schweiz), 18.10.2026 — das war vor 10 Tagen.
Die beiden offenen Kataloge (USGS, GFZ GEOFON) erfassen den deutschsprachigen Raum zuverlässig etwa ab Magnitude 2. Schwächere Beben messen die nationalen Dienste (BGR, GeoSphere Austria, SED Zürich); deren Kataloge stehen uns nicht zur Weiterverwendung offen. Deshalb steht hier nie „es gab kein Beben", sondern „in unseren Katalogen ist keines verzeichnet".
Das jüngste Beben je Land aus unseren Katalogen. Schwächere Beben messen die nationalen Dienste — deren Kataloge stehen uns nicht zur Weiterverwendung offen.
Nur Beben innerhalb der drei Länder — mit der echten Landesgrenze bestimmt, nicht mit einem Rechteck.
Der ganze Kartenausschnitt: auch Elsass, Norditalien, Tschechien und die Beneluxstaaten — von dort spürt man Beben oft bis über die Grenze.
Aus unserem eigenen Archiv mit 593 Einträgen.
In unseren Katalogen ist für heute kein Beben in Deutschland, Österreich oder der Schweiz verzeichnet. Das letzte war M3.9 Luchsingen · Luzern 51 km am 18.10.2026. Das schließt schwächere Beben nicht aus: die offenen Kataloge erfassen den Raum erst ab etwa Magnitude 2.
Etwa ab Magnitude 2,5–3,0 — und auch dann vor allem, wer sich nahe am Herd, in Ruhe und in einem Gebäude aufhält. Ab M4 spüren es viele, Fenster klirren. Über M5 kann Putz reißen. In Deutschland tritt ein Beben über M4 alle paar Jahre auf, in der Schweiz und Österreich etwas häufiger.
Drei Zonen stechen heraus: der Oberrheingraben zwischen Basel und Frankfurt (dort lag auch das stärkste bekannte Beben der Region, Basel 1356), die Schwäbische Alb um Albstadt, und der Alpenbogen — vom Wallis über Tirol bis ins Wiener Becken. Dazu kommen die Bergbaugebiete (Niederrhein, Lausitz, Oberschlesien), wo Erschütterungen oft vom Bergbau ausgelöst werden.
Aus zwei offenen Katalogen: dem USGS Earthquake Hazards Program (gemeinfreie Daten der US-Regierung) und dem GFZ GEOFON in Potsdam. GEOFONs europäisches Netz ist dichter, deshalb erfasst es auch kleinere mitteleuropäische Beben. Die nationalen Dienste (BGR, GeoSphere Austria, SED Zürich) messen noch schwächere Beben — deren Kataloge stehen uns aber nicht zur Weiterverwendung offen, deshalb steht hier nie „es gab kein Beben", sondern „in unseren Katalogen ist keines verzeichnet".
Nein. Weder Zeitpunkt noch Ort noch Stärke eines einzelnen Bebens lassen sich vorhersagen — das gilt weltweit und nach heutigem Stand der Wissenschaft. Was möglich ist: die langfristige Gefährdung einer Region abschätzen, und nach dem ersten Eintreffen der schnellen Wellen ein paar Sekunden Vorwarnung geben, bevor die langsameren, stärkeren Wellen ankommen.
Daten: USGS Earthquake Hazards Program
(gemeinfrei) und GFZ GEOFON. Karte:
© OpenStreetMap-Mitwirkende, © Protomaps, Kacheln von
Tilezza. Ortsnamen: GeoNames (CC BY 4.0).
Diese Seite ist ein Informationsangebot, kein Warnsystem. Die Kataloge werden Minuten bis
Stunden nach einem Beben aktualisiert und später korrigiert; Beben unter etwa Magnitude 2 sind
im deutschsprachigen Raum oft gar nicht enthalten. Im Notfall gilt ausschließlich die
Information der Behörden.
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